Gran Torino

9 03 2009

Bin gerade aus dem Kino gekommen. War dort mit Anti :) und habe Clint Eastwood’s “Gran Torino” gesehen. Bin immernoch hellauf begeistert! Ein ganz, ganz großer Film!

Inhalt: Walt Kowalskis ganzer Stolz ist ein gut erhaltener 1972er Gran Torino. Diesen hegt und pflegt der resolute Veteran aus dem Koreakrieg wie seinen Augapfel, und so versteht er natürlich keinen Spaß, als sein junger, koreanischer Nachbar das Auto stehlen will. Doch bei dem Versuch, dem Jugendlichen Manieren beizubringen, muss sich der verbitterte Walt nicht nur mit der Schnelllebigkeit des Hier und Jetzt auseinandersetzen, sondern auch seinen eigenen, schon lange schwelenden Vorurteilen…

Kritik: Clint Eastwood spielt einen Bilderbuch-Rassisten. Und das dermaßen überzeugend und trocken, dass man zwischendurch einfach lachen muss, obwohl es so ernst ist. Die Dialoge sind teilweise so hart und mit deftigen Worten gespickt, dass mein Sitznachbar links von mir einige Male zusammenzuckte, um dann widerum in Lachen auszubrechen. Es ist absolut genial mitanzusehen wie dieser griesgrämige, alte (mir würden noch viele Adjektive einfallen) Mann sich, während des Films wandelt und in der Aufgabe sich Tao zu widmen und ihm und seiner Familie zu helfen, öffnet. Eine fesselnde Geschichte die garnicht anders kann, als ein trauriges Ende zu finden. Man verlässt den Kinosaal mit ein paar Tränen in den Augen aber einer unglaublichen Zufriedenheit, gerade 116 fantastische Minuten verlebt zu haben. Ganz großes Kino! Auch wegen der charmanten Begleitung ;) gebe ich 9 von 10 Sternen.





96 hours (Taken)

14 02 2009

Inhalt: Seit der Scheidung von seiner Frau ist für den ehemaligen Topagenten Bryan auch die Beziehung zu seiner 17-jährigen Tochter Kim alles andere als problemlos. Vergeblich hat er sich bisher um wirkliche Nähe zu dem verwöhnten Mädchen bemüht, das die meiste Zeit bei seiner Mutter lebt. Doch dann wird Kim bei einer Parisreise mit ihrer Freundin Amanda von brutalen Menschenhändlern entführt. Und so liegt es allein an Bryan, seine Tochter zu finden. Dafür bleiben ihm nur 96 Stunden.

Kritik: Eine Entführung? Ein Mann versucht auf eigene Faust die Geisel, die ihm sehr am Herzen liegt, zurückzuholen? Klingt recht bekannt, oder? Als ich anfing den Film zu schauen musste ich des öfteren an “Man on Fire” mit Denzel Washington denken. Liam Neeson steht Denzel in diesem Film jedoch in nichts nach. Ebenso wie Denzel spielt Liam seine Rolle sehr cool runter. Der Film ist durchgängig spannend und unterhaltsam, die Actionszenen sind wirklich gut gemacht. Klasse! Genau wie für “Man on Fire” würde ich 8 Punkte geben, obwohl mir der Soundtrack von “Man on Fire” besser gefiel.





The International

13 02 2009

Gestern Abend war ich mit Marcel im Kino. Wir haben, wie oben erwähnt, “The International” geguckt.

Inhalt: Im Mittelpunkt von THE INTERNATIONAL steht die Entschlossenheit von Interpol-Agent Louis Salinger (CLIVE OWEN) und der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (NAOMI WATTS), eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose Hartnäckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt – nicht einmal vor Mord – um auch weiterhin Terroranschläge und Kriege finanzieren zu können.

Kurze Kritik: Toller Film! Clive Owen spielt wieder einmal klasse. Er wird mehr und mehr zu einem meiner Lieblingsschauspieler. Klasse Typ. Die Story ist gerade in diesen Tagen, die von Banken- und Wirtschaftskrisen geprägt ist, sehr interessant. Der Zuschauer ist nie gelangweilt oder wird ungeduldig. Die spannende Handlung fesselt von Anfang an und wird mit ein paar Actionszenen “gewürzt”. In diesen wird zwar teilweise sehr viel kaputt gemacht, dennoch wirken sie nicht wirklich überladen oder übertrieben, wie es in andern Filmen oft der Fall ist. Das Ende des Films ist, denke ich, realistisch und angemessen für eine solche Art von Verschwörungsfilm, auch wenn man gestern im Kinosaal ein paar unzufriedene Stimmen darüber hören konnte (“Ey wie jetzt, so endet der Alter?!” ;) ). Wir würden 6-7 Sterne auf einer Skala von 1-10 geben.





Spritztour (Sex Drive)

8 02 2009

Ein Knaller der Film. Er ist gespickt mit Gags, die wie der Titel schon verrät auch des öfteren unter die Gürtellinie gehen. Dennoch ein klasse Film á la American Pie oder Road Trip. Kein anspruchsvolles Kino, aber dennoch sehr zu empfehlen, wenn man einfach nur unterhalten werden will und was für die Lach- und Bauchmuskeln tun will! Neben den eher unbekannten aber gut gewählten Schauspieler sticht auch der Soundtrack positiv hervor! Alles in Allem ne Runde Sache! Eindeutig einer der besseren Road Movies! Für dies Genre, gebe ich 8 Sterne auf einer Skala bis 10.





Das Gesetz der Ehre / Pride and Glory

26 01 2009

Inhalt: Bei einem Anti-Drogen-Einsatz im New Yorker Stadtteil Washington Heights wurden vier Polizisten brutal ermordet. Der auf Vermisstensuche spezialisierte Ray Tierney (Edward Norton) soll den Fall untersuchen. Ein heikler Auftrag – den er von seinem Vater, Francis Tierney Senior (Jon Voight) bekommt. Ausgerechnet sein Bruder Francis Tierney Jr. (Noah Emmerich) leitete den fatalen Einsatz und arbeitet mit Rays Schwager Jimmy (Colin Farrell) zusammen.

Kritik: Wirklich eine Top-Besetzung (auch Colin Farrell passt, denn wer ist noch unsympatischer als er?). Der Film ist sehr düster und überzeugt durch seine guten Schauspieler. Die Story ist nichts bahnbrechend Neues, weiss aber zu gefallen. Dieses Polizei-Drama ist dank seiner Besetzung wirklich eins der besseren Sorte. Was mir jedoch persönlich ein bisschen schief abgeht ist das Ende, dies kann jedoch auch mit Colin Farrell (ja, ich mag ihn wirklich nicht) zu tun haben. Sonst auf jeden Fall empfehlenswert. 6 Sterne!





Transporter 3 – kurze Kritik

10 01 2009

Das Positive:

Die Actionszenen sind wie immer sehr gelungen. Der Audi ist ein Traum und Jason Statham immernoch ne coole Sau.

Das Negative:

Die weibliche Hauptdarstellerin sagt mir nicht zu, aber das ist Geschmackssache. Die Liebesszenen waren unnötig und nervig. Die BMX-Verfolgungsjagd ist lächerlich (man beachte er darf nie mehr als 25Meter weit vom Auto entfernt sein).

Fazit: Man kann den Film einmal gucken, ist danach aber nicht  versucht ihn nochmal anzuschauen. Eher was für einen DVD-Abend als für einen Kinobesuch. Die ersten beiden Teile waren deutlich besser. Wegen Jason und dem Audi noch 5 Sterne. Sonst wären es deutlich weniger!





Guter Theaterleiter, Schlechter Theaterleiter

21 12 2008

Am Freitag hab ich mich auf ins UCI Kinoplex in Bad Oeynhausen gemacht um etwas für die Weihnachtsfeier der F-Jugend zu klären.

Dort angekommen war Herr M.Z. der zuständige Theaterleiter. Auf die Nachfrage ob er kurz 2min Zeit hätte bekam ich nur eine unhöfliche Antwort im Vorübergehen: “NEIN!”. Ich habe selbst 2 Jahre in eben diesem Kino gearbeitet und kann mich nicht daran erinnern dass einmal so mit Kunden umgegangen worden ist. Ein wirklich trauriges Bild, dass auf den neuen Besitzer UCI KINOWELT geworfen wird.

Der gestrige Samstag hat dann aber gezeigt wie es auch gehen kann. Diesmal war der Zuständige Theaterleiter Herr C.Z. Sofort wurde mir geholfen und auf freundliche Art und Weise konnten meine Fragen beantwortet werden. Im Einklang mit dem wirklich freundlichen Kinopersonal (was bei 26 Kindern im Gepäck sicherlich nicht immer einfach ist)gab das UCI Kinoplex ein wirklich gutes Bild ab. So würde sich der Kinobesucher das wohl immer wünschen und darum sollten sich manche Leute daran vielleicht einmal ein Beispiel nehmen.





Wessels und Weiss

7 12 2008

Gestern Abend war ich mit meiner Familie im GOP Varieté in Bad Oeynhausen. Auf dem Programm standen Wessels und Weiss. Ich muss sagen es war ein hervorragender Abend. Es war sowohl witzig wie auch beeindruckend und über zwei Stunden einfach nur unterhaltsam. Toll!

Andreas Wessels: Als Herr der Schwerkraft angekündigt konnte dieser Mann mit wirklich so ziemlich allem jonglieren. Tischtennisbälle mit dem Mund, Volleybälle mit Händen, Füßen oder dem Kopf wie auch ein Streichholz gehörten zu seinen beeindruckenden Darbietungen. Dazu noch ein gewisser Spritzer Humor. Klasse!

Jojo Weiss: Beim Thema Humor kommt man direkt zum zweiten Gastgeber des Abends. Als Moderator, der durch den Abend führte trieb er dem Publikum oft ein Lachen ins Gesicht. Durch Spontanität, Imitation von Geräuschen (zB. ein tropfender Wasserhahn) und Sticheleien mit und gegen Wessels war es jederzeit ein Genuss dem Mann zuzuschauen. Am Ende war es soweit, dass er es fertigbrachte mit den schlechtesten Witzen die Leute zum Tosen zu bringen.

Unterstützt wurden die beiden durch verschiedene Künstler:

Eduard Gelazarov, der mit Equilibristik zu gefallen wusste. Eine wahnsinnige Körperbeherrschung der Mann!

Yelena Shumskaya, die mit einer Darbietung am Vertikelseil die Leute beeindruckte.

Price und McCoy, zwei Australier die durch witzige und waghalsige Stunts bei der Partnerakrobatik das Publikum zum Lachen und Staunen brachten.

Paul Herzfeld, der am chinesischen Mast zB. einen (geplanten) Sturz aus 3 Metern wenige Zentimeter vor dem Boden abfing indem er sich doch noch am Mast festhielt. Irre!

und als mein persönliches Highlight: Norbert Ferré, der einerseits als Magier, was mich leider bis auf einen Trick wenig verblüffte und andererseits als urkomischer Comedian dem Publikum die Tränen in die Augen trieb. Eine Mimik hatte der Mann, wirklich köstlich!

Alles in allem eine wirklich hervorragender, unterhaltsamer Abend der mit einem Essen in der Knolle abgerundet wurde.








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